TEAM MEYER & TIPPKÄMPER

Seit wir uns das letzte Mal hier gemeldet haben, ist viel passiert. Wir waren viel mit der Umsetzung unserer Ideen beschäftigt und sind auch gut voran gekommen.

Inzwischen haben wir uns einen Namen für unsere App überlegt: “Polyversum”
Zusammengesetzt aus der Vorsilbe “poly” (viel, alle) und dem hinteren Teil des Wortes “Universum” stellt der Name aus unserer Sicht die Vielfältigkeit der von uns dargestellten Welt heraus und gibt Anreiz, diese Vielfältigkeit zu entdecken und unsere Welt zu erforschen.

Hier ein paar neue Ergebnisse unserer Bemühungen. Wie im letzten Post handelt es sich um animierte GIF-Dateien, die durch einen Klick auf die Standbilder ausgelöst werden. In unserem Programm sind diese Bilder interaktiv – was in den Animationen passiert, wird also normalerweise vom Nutzer selbst ausgelöst und gesteuert.

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Wir haben uns auch viele Gedanken gemacht, wie man unsere Software abseits unseres eigentlichen Plans einsetzen könnte. Wir stellen uns die App im Kontext der “Indie-Games” vor, bei denen unabhängige Entwickler ihr Glück in den App-Stores von Google und Apple versuchen. Alternativ hier ein paar Beispiele, in welchem Kontext die von uns entwickelte Technologie noch einsetzbar wäre:

  • Beispielsweise wäre denkbar, eine solche App zu Werbezwecken für Bekleidungsketten einzusetzen und dabei mit aus dem Katalog ausgeschnittenen Kleidungsstücken „bekleidete“ Menschen auf einen virtuellen Laufsteg zu schicken. Der Nutzer könnte diese dann nach eigenem Gutdünken steuern und drehen und sich so die beworbenen Produkte spielerisch ansehen.
  • Eine weitere Anwendungsmöglichkeit wäre, die Technik für einen virtuellen Reiseführer zu benutzen, in dem tatsächliche Fotos von Sehenswürdigkeiten generativ zusammengestellt die nähere Umgebung darstellen und weitere Informationen über diese bieten.
  • Auch wäre es möglich, mit den interaktiven Collagen auf künstlerische Art und Weise innerbetriebliche Prozesse darzustellen und so die Kommunikation zwischen Unternehmensteilen insofern zu verbessern, als dass einzelne Abteilungen einen Überblick bekommen, wie Prozesse in anderen Abteilungen ablaufen.
  • So, wie die isländische Künstlerin Björk ihr Album „Biophilia“ auch als App mit animierten, interaktiven Illustrationen zur Bebilderung ihrer Musik herausgebracht hat, wäre auch denkbar, unsere App oder die dahinterstehende Technik in diesem Kontext oder in einem statischen Musikvideo zu benutzen.
  • Des weiteren können wir uns die Software auch in ganz anderen Formaten vorstellen, beispielsweise als interaktive, Wand-füllende Projektion auf Parties oder anderen Veranstaltungen, wo beispielsweise auch die Musik einen Einfluss auf die Grafiken haben könnte, oder im öffentlichen Raum. Auch die Eingaben der Nutzer könnten in dem Fall auf andere Weise stattfinden, zum Beispiel über eine Bewegungssteuerung wie Microsofts Kinect oder andere Sensorik.
  • Die Technik könnte auch zur künstlerischen Visualierung von Daten genutzt werden, wie den Börsenkursen oder dem Wetterbericht. Dann fiele die Interaktivität weg, stattdessen wären die entsprechenden Daten dann der Faktor, der Teile im Bild und das Bild selber verändert und so Informationen vermittelt.